Strecke 1: El Pilar – La Salemera

Strecke 1

EL PILAR – LA SALEMERA

ABFAHRT-STRECKE
gps-senyales
  • Länge: 15,26 Km
  • Die größte Höhe: 1594 m.
  • Minimale Höhe: 20 m.
  • Höhe des Ausgangs: 1462 m.
  • Höhe der Ankunft: 19 m.
  • Aufstieg insgesamt: 1573 m.
  • Abstieg insgesamt: 135 m.
  • Die größte Geschwindigkeit: 9229 m/h

Diese Strecke ist durch ihre ausgeprägten Höhenunterschiede gekennzeichnet. Sie führt auf der Ostseite der Insel durch alle Vegetationsstufen – vom feuchten Kiefernwald bis zur trockenen Küste.

Der Startpunkt dieser Strecke befindet sich auf dem letzten Teilabschnitt der Strecke 4 (rund 5 km vor Streckenende). Nach dem Bereich Llano de la Mosca säumen bis zur Abfahrt in Richtung des auffälligen Stein-Gebildes Roque Niquiomo halbwilde Fruchtbäume die Strecke. Es handelt sich bei dem felsigen Gebilde um eine sogenannte Lavakuppel, die den Krater wie durch einen Stopfen aus erstarrter Lava, der bei der Eruption nicht ausgestoßen werden konnte, verschließt. Die Erosion erledigte im Laufe der Jahre den Rest und modellierte ihre heute charakteristische Form.

Zu ihren Füßen machen wir mit der einzigartigen Beschaffenheit der Landschaft in diesem Bereich Bekanntschaft: der vertikale Abgrund von Niquiomo inklusive 50-Meter-Sprung im freien Fall. Obwohl der Zugang zu diesem Bereich äußerst schwierig ist und eine besondere Ausrüstung verlangt, versammelten sich den Überlieferungen zufolge hier die Ureinwohner der Insel, um aller Wahrscheinlichkeit vom Wasser zu profitieren, das hier aus den Wänden rinnt.

Der weitere Verlauf der Strecke führt zunächst über einen Waldweg in Richtung Süden und folgt später der Schlucht Barranco de San Simón. Beim Verlassen dieses durch die Vegetation des Immergrüns geprägten Bereichs erreichen wir bald das offene Gelände der landwirtschaftlich genutzten Natur des Ortsteils La Sabina. Wie alle anderen 13 Ortsteile der Gemeinde Villa de Mazo ist auch der Bereich La Sabina von bescheidenen Dimensionen, in dem die typischen Wohnhäuser im kanarischen Stil zu finden sind. Wir fahren am gleichnamigen Kreuz vorbei und erreichen die Schlucht Barranco de Las Cuevas und überqueren hier die Landstraße LP-206. Unterhalb der Straße treffen wir dann auf unseren Weg, der uns bis in den Ortsteil Malpaíses führ und auch wie der bereits zurückliegende Bereich La Sabina bewohnt und mit entsprechenden Einrichtungen zur Deckung des Grundbedarfs ausgestattet ist.

Beim Überqueren des zweiten und letzten Straßenabschnitts (die LP-2, die um die Südspitze der Insel herum führt) treffen wir auf eine neue Landschaft, die von jungem Lavagestein mit spärlichem Bewuchs gekennzeichnet ist. Die Flora besteht hier hauptsächlich aus Wolfsmilchgewächsen, die sich flach über dem Boden bis hin zu dem nun bereits in Sichtweite befindlichen Berg Montaña del Azufre erstrecken.

Schließlich kommen wir am Ende der Strecke an die Küste zum Ortsteil La Salemera, wo zum Einen eine imposante Steilküste und zum Anderen Restaurants und Bars auf uns warten. Ein verdientes Bad am nahen Strand erfrischt uns und entspannt vor allem die unter Umständen angespannte und erschöpfte Muskulatur.